aktives ERlangen am Ostersamstag

Einfach nur genial, dieser Vormittag am Ostersamstag in Erlangen.  Nachdem der Karfreitag wetterseitig nicht so richtig überzeugen konnte, freuten wir uns über die ersten Sonnenstrahlen am Samstagmorgen. Zwar war es mit gerade mal 3 Grad ziemlich frisch, doch der blaue Himmel und die Sonne versprachen einen herrlichen Vormittag.

aktives ERlangen am Ostersamstag 2014

aktives ERlangen am Ostersamstag 2014

Dennoch war es kurz vor halbelf noch relativ frisch und die Klamottenwahl viel schwerer als gedacht. “Vielleicht doch etwas wärmere Laufkleidung anziehen oder doch eine 3/4-lange Hose auswählen? Denk, denk! Alles nicht so einfach!”. Und so trafen sich die Teilnehmer des aktiven ERlangens, sehr unterschiedlich gekleidet, pünktlich um 11 Uhr am Paulibrunnen am Marktplatz.

Für einen Ostersamstagvormittag waren ganz schön viele Aktive gekommen. Damit hatten wir eigentlich nicht gerechnet. Schließlich sind wir mitten in den Ferien am langen Osterwochenende, wo die eine oder andere Familie schon auf Verwandtschaftstour zu vermuten war. Die Teilnehmerzahl hat uns auf jeden Fall sehr gefreut.

Ziel unserer Tour heute war der Röthelheimpark, der eine Reihe von interessanten Skulpturen und historischen Orten zu bieten hat. Nach nur einer Laufeinheit um den Marktplatz und einigen Dehnübungen zwischen den Marktständen, legten wir einen kurzen Zwischenstopp am Bohlenplatz ein. Noch ein paar Lockerungsübungen, um auch den letzten Sportler aus dem Osterschlaf zu erwecken und schon ging es weiter über die Luitpold- und Artillerie- zur Carl-Thiersch-Straße. Noch einmal rechts abbiegen und schon steht man vor einem kleinen Stück Berliner Mauer, die an die ehemalige deutsch-deutsche Grenze erinnert. Die East Side Gallery, die in Berlin-Friedrichshain verschiedensten Kunstwerken auf ehemaligen Betonteilen der Berliner Mauer auf einer Länge von über 1,3 km Platz bietet, ist zwar um einiges höher als unsere zwei kleineren Teile, erinnert aber ebenso an die unvorstellbare Mauertrennung durch Stahl und Beton.

Weiter ging es zur Paul-Gordan-Straße und dem “Pferd im Aspik”, einer Pferdeskulptur hinter Milchglas direkt hinter dem Unicum Erlangen. Ehrlich gesagt wollen wir nicht hoffen, dass der “Gaul” tatsächlich in Aspik eingelegt wurde – könnte doch etwas komischen Duft verbreiten, wenn dem so wäre. Nächster Halt und Platz für eine kurze Pause war die Alfred-Wegener-Straße. Hier stehen noch einige historische Gebäude, die in der Nachkriegszeit von den Amerikanern genutzt und mit Abzug der Truppen wieder in städtischen Besitz übergingen. Dem schloss sich die Entwicklung des Röthelheimparks an, die Mitte der 1990er Jahre unter dem Titel “Neustadt-Ost” in Angriff genommen wurde.

Den “Himmelssplitter”, der sich in der Marie-Curie-Straße befinden soll, entzog sich uns an diesem Tag. Vielleicht müssen wir bei einer unserer nächsten Touren noch einmal danach auf die Suche gehen. Dagegen war der “Telemann” mit seinen über 12 Metern Höhe nicht zu übersehen. Einen aktiven Zwischenstopp legten wir im Park des Röthelheimparks ein und leisteten ein paar Kräftigungsübungen für Rücken und Beine ab.

aktives ERlangen im Röthelheimpark

aktives ERlangen im Röthelheimpark

Über das Siemens-Casino und den Langemarckplatz erreichten wir die Untere Karlstraße. Während andere Erlanger sich in der Joghurtbar oder beim Dunkin Donat eine Auszeit nahmen, legten wir noch drei Runden Wandsitzen ein. Ist zum Ende hin schon ein wenig anstrengend. In der Gruppe lässt sich aber keiner gerne hängen. Bei der letzten Etappe ging es über den Hugo zurück zum Marktplatz.

Letzte Dehnübungen, gefolgt vom “gelben Glück” und schon war auch diese Runde des aktiven ERlangens geschafft.

Vielen Dank allen, die diese Aktion wieder aktiv mitgestaltet haben – oder organisatorisches im Sax leisteten.

aktives ERlanngen und das "gelbe Glück"

aktives ERlanngen und das “gelbe Glück”

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