aktives ERlangen – Samstag, 7:30 Uhr

Oktober 10th, 2014

Samstag, 7:30 Uhr

Der Wecker klingelt, obwohl heute doch der Samstag mit langem Ausschlafen auf dem Programm stehen sollte. Außerdem tun die Knochen vom gestrigen Kinder- und Jugendtraining noch weh. Also noch einmal umdrehen und lang machen. Halbacht, was für eine Zeit … aber, richtig. Heute ist ja der dritte Samstag im Monat und da steht wieder einmal das aktive ERlangen auf dem Programm. Jetzt also raus aus den Federn und ab ins Bad, rein in die Klamotten und vor der ganzen Aktivität noch ein gemütliches Frühstück im Kreise der Familie.

Samstag, 8:30 Uhr

Oh, beim Bäcker haben sich auch schon viele Erlanger angestellt. So wie die aussehen, wollen sie aber nicht unbedingt zum aktiven ERlangen. Schade eigentlich. Macht doch Spaß und bringt uns alle etwas mehr in Schwung. Vielleicht sollte man hier gleich mal den einen oder anderen “bäckrigen” ERlanger auf die Option des aktiven ERlangens ansprechen. In der Schlange ist es ja eh immer so ruhig.

Samstag, 8:45 Uhr

Jetzt bin ich dran. “Wie immer am Samstag” könnte ich der Verkäuferin sagen, aber ob das klappt? Oder ich frage, ob die Damen beim aktiven ERlangen mit dabei sein wollen. Klappt aber dann heute auch nicht mehr, denn sie müssen ja ihren Job erledigen. Und die Ansteher hinter mir würde das auch nicht unbedingt erfreuen, bekämen sie ja ihre Semmeln nicht mehr. “Naja, dann ein anderes Mal eben” denke ich mir und mache mich auf den Heimweg.

Samstag, 9:00 Uhr

Frühstück zu zweit. Aber da fehlen doch noch aktive Familienteile. Tja, je jünger, desto länger steht das Matratzenhorchen im Fokus. Die senile Bettflucht setzt ja erst viele Jahre später ein. Noch schnell die “Hallo-Wach-Glocke” angeworfen und beim dritten Versuch rührt sich was in der oberen Etage.

Samstag, 9:30 Uhr

Jetzt sind wir komplett. Es ist noch etwas ruhig und gesprächsarm, was da aus der Ecke des Nachwuchses kommt. Ist aber nicht so schlimm. Wird schon werden. Schnell noch ein Check: Route auf dem Handy – oder heißt das jetzt Smartphone … egal, Hauptsache es ist dabei – , Hintergrundinfos ebenfalls dabei, Klamotten komplett, Wetter sieht gut aus, alles im grünen Bereich.

Samstag, 10:00 Uhr

So, jetzt sollten wir langsam los. Der “Bus” wartet bei uns zwar schon mal auf den einen oder anderen Mitreisenden, dennoch könnte das heute etwas knapp werden. Endlich sind wir komplett und es kann losgehen. Stop: doch noch was vergessen. Ein aktiver ERlanger muss nochmals raus. Wieder komplett und jetzt geht es los.

Samstag, 10:18 Uhr

Theaterplatz Erlangen. Um diese Uhrzeit findet sich meistens noch ein Platz zum Parken. Eigentlich wäre ich lieber mit dem Rad in die Stadt gefahren, doch dann haben wir keine Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen und Klamotten der aktiven ERlanger. Da müssen wir uns noch eine Alternative einfallen lassen. Das SAX am Marktplatz hat leider keine Möglichkeit. Vielleicht gibt es in der Stadtbibliothek Schließfächer. Mal sehen.

Samstag, 10:25 Uhr

Marktplatz am Paulibrunnen. Alle sind da: die Marktfrau am Obst- und Gemüsestand, ebenso der Verkäufer bei den Olivenleckereien und der Käs-Mo. Nur die aktiven ERlanger haben sich noch nicht gezeigt. Kurz vor halbzehn trudeln die ersten ein. Auch hier das gleiche Bild. Je jünger, desto müder die Erscheinung. Aber sie sind wieder zahlreich da und gleich kann es losgehen. Akademische Viertelstunde geht leider nicht, aber wir warten noch 5 Minuten und starten dann um 10:35 Uhr mit den ersten drei Runden um den Marktplatz.

Samstag, 10:35 – 11:45 Uhr

Herrlich. Die Sonne lässt den Marktplatz mit ihren bunten Marktschirmen erleuchten. Der eine oder andere neugierige Blick verfolgt unsere Truppe, die in lockerem Trab um den Marktplatz kreist. “Die waren doch schon öfters hier unterwegs” wird sich der eine oder andere an den Marktständen denken. Wir reichen noch ein paar gymnastische Übungen am Paulibrunnen nach und sind dann mal weg. Heute führt uns unsere Tour im Zickzack durch Erlangens historische Straßen und Gassen in Richtung Burgberg und dann weiter zum Aromagarten. Immer wieder pausieren wir mit ein paar gymnastischen Lockerungsübungen, einigen Informationen zur Historie Erlangens und schon geht es weiter zur nächsten Station. So langsam wachen auch die letzten Teilnehmer auf und unterhalten sich über die anstehenden Aktivitäten des Wochenendes. Nach gut einer Stunde erreichen wir wieder den Marktplatz und gönnen uns noch einen Runde Wandsitzen, um auch noch die restlichen Muskeln aufzuwecken. Passanten sprechen uns mit Durchhalteparolen an. Der eine oder andere Stadtbummler möchte noch mehr zu unserer Truppe wissen, was immer sehr lustig und interessant ist. So etwas passiert dir in der Turnhalle nicht. Am Ende noch ein paar Lockerungsübungen am Paulibrunnen und einen Passanten mit der Bitte um fotografische Dienstleistungen – ein Gruppenfoto muss schon sein – ansprechen und schon ist es wieder vorbei, das aktive ERlangen des Monats.

Samstag, 11:50 Uhr

Theaterplatz. Die Gruppe hat sich schon fast aufgelöst. Jeder geht wieder seines Weges. Alle bei uns im Auto gelagerten Dinge sind verteilt und wir machen uns auf den Heimweg.

Samstag, 12:30 Uhr

Frisch geduscht und entspannt freuen wir uns auf einen erholsamen Samstagnachmittag. Was für eine herrlicher Start mit dem aktiven ERlangen ins Wochenende. Frei, ungezwungen, sportlich und aktiv mitten in unserer schönen Stadt. Genau so soll es sein. Mal sehen, wie sich das aktive ERlangen weiter entwickelt.

 

aktives ERlangen am Ostersamstag

April 21st, 2014

Einfach nur genial, dieser Vormittag am Ostersamstag in Erlangen.  Nachdem der Karfreitag wetterseitig nicht so richtig überzeugen konnte, freuten wir uns über die ersten Sonnenstrahlen am Samstagmorgen. Zwar war es mit gerade mal 3 Grad ziemlich frisch, doch der blaue Himmel und die Sonne versprachen einen herrlichen Vormittag.

aktives ERlangen am Ostersamstag 2014

aktives ERlangen am Ostersamstag 2014

Dennoch war es kurz vor halbelf noch relativ frisch und die Klamottenwahl viel schwerer als gedacht. “Vielleicht doch etwas wärmere Laufkleidung anziehen oder doch eine 3/4-lange Hose auswählen? Denk, denk! Alles nicht so einfach!”. Und so trafen sich die Teilnehmer des aktiven ERlangens, sehr unterschiedlich gekleidet, pünktlich um 11 Uhr am Paulibrunnen am Marktplatz.

Für einen Ostersamstagvormittag waren ganz schön viele Aktive gekommen. Damit hatten wir eigentlich nicht gerechnet. Schließlich sind wir mitten in den Ferien am langen Osterwochenende, wo die eine oder andere Familie schon auf Verwandtschaftstour zu vermuten war. Die Teilnehmerzahl hat uns auf jeden Fall sehr gefreut.

Ziel unserer Tour heute war der Röthelheimpark, der eine Reihe von interessanten Skulpturen und historischen Orten zu bieten hat. Nach nur einer Laufeinheit um den Marktplatz und einigen Dehnübungen zwischen den Marktständen, legten wir einen kurzen Zwischenstopp am Bohlenplatz ein. Noch ein paar Lockerungsübungen, um auch den letzten Sportler aus dem Osterschlaf zu erwecken und schon ging es weiter über die Luitpold- und Artillerie- zur Carl-Thiersch-Straße. Noch einmal rechts abbiegen und schon steht man vor einem kleinen Stück Berliner Mauer, die an die ehemalige deutsch-deutsche Grenze erinnert. Die East Side Gallery, die in Berlin-Friedrichshain verschiedensten Kunstwerken auf ehemaligen Betonteilen der Berliner Mauer auf einer Länge von über 1,3 km Platz bietet, ist zwar um einiges höher als unsere zwei kleineren Teile, erinnert aber ebenso an die unvorstellbare Mauertrennung durch Stahl und Beton.

Weiter ging es zur Paul-Gordan-Straße und dem “Pferd im Aspik”, einer Pferdeskulptur hinter Milchglas direkt hinter dem Unicum Erlangen. Ehrlich gesagt wollen wir nicht hoffen, dass der “Gaul” tatsächlich in Aspik eingelegt wurde – könnte doch etwas komischen Duft verbreiten, wenn dem so wäre. Nächster Halt und Platz für eine kurze Pause war die Alfred-Wegener-Straße. Hier stehen noch einige historische Gebäude, die in der Nachkriegszeit von den Amerikanern genutzt und mit Abzug der Truppen wieder in städtischen Besitz übergingen. Dem schloss sich die Entwicklung des Röthelheimparks an, die Mitte der 1990er Jahre unter dem Titel “Neustadt-Ost” in Angriff genommen wurde.

Den “Himmelssplitter”, der sich in der Marie-Curie-Straße befinden soll, entzog sich uns an diesem Tag. Vielleicht müssen wir bei einer unserer nächsten Touren noch einmal danach auf die Suche gehen. Dagegen war der “Telemann” mit seinen über 12 Metern Höhe nicht zu übersehen. Einen aktiven Zwischenstopp legten wir im Park des Röthelheimparks ein und leisteten ein paar Kräftigungsübungen für Rücken und Beine ab.

aktives ERlangen im Röthelheimpark

aktives ERlangen im Röthelheimpark

Über das Siemens-Casino und den Langemarckplatz erreichten wir die Untere Karlstraße. Während andere Erlanger sich in der Joghurtbar oder beim Dunkin Donat eine Auszeit nahmen, legten wir noch drei Runden Wandsitzen ein. Ist zum Ende hin schon ein wenig anstrengend. In der Gruppe lässt sich aber keiner gerne hängen. Bei der letzten Etappe ging es über den Hugo zurück zum Marktplatz.

Letzte Dehnübungen, gefolgt vom “gelben Glück” und schon war auch diese Runde des aktiven ERlangens geschafft.

Vielen Dank allen, die diese Aktion wieder aktiv mitgestaltet haben – oder organisatorisches im Sax leisteten.

aktives ERlanngen und das "gelbe Glück"

aktives ERlanngen und das “gelbe Glück”

aktives ERlangen am Burgberg

April 13th, 2014

Erlangen aktiv erleben steht im Fokus der Aktion “aktives ERlangen”. Bereits zum vierten Mal trafen wir uns in “Downtown” Erlangen, um in einer neuerlichen Runde die Stadt sportlich aktiv zu nutzen und interessante Ecken und Plätze besser kennen zu lernen. Am 15. März verabredeten wir uns am Theaterplatz im Eingangsbereich des Markgrafentheaters. Leider kippte von Freitag auf Samstag das Wetter, was den aktiven ERlangern der Rockabillies aber kein Grund für ein Nichterscheinen war. Bei leichtem Regen strebten wir den Erlanger Burgberg an.

aktives ERlangen 15.03.2014 01.2

Im Burgberggarten aktives ERlangen und Kultur verbinden.

Am Burgberggarten standen die nächsten Übungen auf dem Programm und natürlich dazu noch ein wenig geschichtlichen Hintergrund zum Skulpturenpark von Heinrich Kirchner. Und dann war da noch der Blick zurück … leider können wir zur historischen Einlage im Burgberggarten keine weiteren Details an dieser Stelle preisgeben. Aber auch dies sind interessante Details, die dem einen oder anderen so noch nicht bekannt waren. Vorbei am Wasserturm joggten wir weiter hinab zur Schwabach und von dort aus zum Handelshof.

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aktives ERlangen mit Wandsitzen am Handelshof

Direkt am Eingang zum Handelshof genossen wir das Wandsitzen. Das ist doch immer wieder ein Hingucker, wenn eine Gruppe an der Wand sitzend so langsam ins Schwitzen kommt. Noch schnell ein Foto schießen bevor der Endspurt zum Marktplatz diese aktive Runde abschloss.

Eine sportliche Stunde mitten in unserer schönen Stadt – was will man mehr, außer vielleicht ein bisschen besseres Wetter.

P.S. Der nächste Termin für das aktive ERlangen steht auch schon fest: Ostersamstag, 19.04.2014 um 11:00 Uhr.

aktives ERlangen – was will man mehr

Januar 22nd, 2014

Erlangen aktiv erleben steht im Fokus der Aktion “aktives ERlangen”. Bereits zum dritten Mal trafen wir uns in “downtown” Erlangen, um in einer neuerlichen Runde die Stadt sportlich aktiv zu nutzen und interessante Ecken und Plätze besser kennen zu lernen. Nachdem wir uns bei der zweiten Runde, beginnend am Großparkplatz in Richtung Hugenottenplatz, Arcaden, Rathaus, Langemarckplatz und dann wieder zum Marktplatz bewegt hatten, trafen wir uns letzten Samstag am Bohlenplatz.

Start am Bohlenplatz

aktives ERlangen – Start am Bohlenplatz im Januar 2014.

Supertolles Januaraktivenwetter, ein Schwung interessierter Teilnehmer und ein toller Kurs in Richtung Schwabachtal standen auf dem Programm. Sicherlich fand nicht jeder angetretene Teilnehmer unserer Aktion, dass es an diesem Samstagvormittag unbedingt aktiv durch Erlangen gehen sollte. Doch wer sich erst einmal auf den Weg gemacht hatte, der vergaß schnell die “chilligen” Gewohnheiten eines sonst vielleicht sehr trägen Samstags. Wer sich von den winterlichen Sonnenstrahlen aufwecken ließ, der freute sich über die ersten lockeren Runden um den Bohlenplatz, unterbrochen von leichter Lockerungsgymnastik. Für einen kleinen Plausch ist dabei auch immer Platz, sodass sich die Gruppe schnell gefunden hatte für die nächste Etappe. Per halber Runde um den – nicht kreisverkehrigen – Lorlebergplatz ging es zum aktiven Zwischenstopp zum Jägerdenkmal und der FAU. Das Denkmal bekommt man zwar als Autofahrer immer wieder einmal unbewusst zu Gesicht, aber mal ganz ehrlich: wer hat sich das Denkmal denn schon wirklich angesehen und geschichtliche Informationen bei Dehnübungen dazu bekommen? Der Autofahrer mit 100%-iger Sicherheit nicht. Vor der FAU ging es im Intervall zum Treppenskipping, gefolgt von ein paar variablen Betonblock-Liegestützen. Zum Glück war es trocken, sonst wären mir wahrscheinlich die Teilnehmer bei den Liegestützen mehr unwillig und mürrisch an die Wiederholungen gegangen. Auch hier noch einige Informationen zur Skulptur vor der FAU, bevor es danach im lockeren Laufschritt weiter zum Bürgermeistersteg ging.

Ok, die Sprints entlang der Schwabach brachten auch den letzten Verschlafenen in Schwung – war ja auch die Absicht. Und so fleißig die Sprints auch nach eigenem Ermessen durchgeführt wurden, so verführt auch die Gruppe dazu, manchmal mehr an die Grenzen zu gehen, als man eigentlich gewollt hätte. Doch die aktive Pause an der Schleifmühle mit Fischtreppe, herrlich gelegen im Sonnenschein, tröstete schnell über die eine oder andere zuviel vergebene Schweißperle hinweg.

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Gymnastik vor den drei Erlanger Knechten

Zur Entspannung stand jetzt ein Laufabschnitt zum Firmenzentrum an der Henkestraße an. Noch schnell ein paar Sprungübungen am dahinter gelegenen Parkplatz absolvieren, bevor die drei Knechte die Gruppe herzlich willkommen hießen. Ein idealer Platz bei den drei Jungs um einen Satz Liegestütz auf dem Gehsteig zu absolvieren und dazu ein passendes Erinnerungsfoto zu schießen. Den einen oder anderen Autofahrer haben die aktiven ERlanger sicherlich nachdenklich gestimmt, gibt es doch auch Sporthallen in Erlangen, in denen diese Übungen und Sportler vielleicht eher zu erwarten wären. Oder aber der Vorbeifahrende überlegte bereits, wie und wo er auch Teil dieser Gruppe beim nächsten Termin im Februar sein könnte. Uns hat es (überwiegend) nicht gestört, wo es doch auch durch fleißig Mitwirkende eine kleine Erfrischung für die trockenen Kehlen gab. Die Verkäuferinnen im gegenüberliegen Supermarkt dürften auch heute noch etwas irritiert über das Kaufverhalten eines einzelnen Teilnehmers gewesen sein. Wir haben uns auf jeden Fall sehr über diese Kaufaktion amüsiert.

Vorletzte Etappe: von der Henkestraße über den Frankenhof – bald vielleicht der neue Hof der Franken – zur südlichen Stadtmauerstraße am Platz vor der Brauerei Kitzmann und danach weiter durch die Fußgängerzone zum Marktplatz. Dort, wo wir im November das erste Treffen gestartet hatten, endete das aktive ERlangen mit zwei abschließenden Marktplatzrunden und einem Gruppenfoto am Paulibrunnen. Irgendwie gehört der Platz zum aktiven ERlangen dazu, so als Anlaufstation.

Gruppenfoto am Marktplatz

Alles gut und locker entspannt – was will man mehr.

Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht beim aktiven ERlangen, ebenso wie den Aktiven. Was will man mehr?

P. S. der nächste Termin im Februar ist schon in der Planung. Mal sehen, wo es uns dann in unserer schönen Stadt wieder aktiv hintreibt.

Erfolgreiche Premiere “aktives ERlangen”

November 16th, 2013

Heute, am 16. November 2013, war es endlich soweit: “aktives ERlangen” feierte seine Premiere. Nach dem Training am Freitagabend war uns noch nicht klar, wer oder ob überhaupt jemand der Einladung zu unserem Aktivprogramm folgen würde. Doch ein wenig Überrraschung muss ja auch sein bei einer Premiere.

Und tatsächlich fanden sich kurz vor elf die ersten Aktiven mit passendem Outfit am Paulibrunnen am Erlanger Marktplatz ein. Kurz nach elf, nachdem der eine oder andere Nachzügler auch noch den Weg in die Altstadt gefunden hatte, starteten wir mit der Aufnahme des Premierenbildes. Mitgebrachte Wintermäntel und Taschen konnten wir im Cafe Sax bei Martina und Mathilde abgeben, die während unserer Aktion eine gemütliche Stunde im Cafe verbrachten.

Start am Paulibrunnen in Erlangen

Start am Paulibrunnen in Erlangen

Erste Aktion: zwei Warmlaufrunden um den Marktplatz. Das fällt schon auf, wenn am Samstagvormittag eine Sportgruppe um den Marktplatz kreist. Und sicherlich hätte der eine oder andere Zuschauer auch gerne mitgemacht, hätte er von der Aktion gewusst. Naja, vielleicht sehen wir diese ja beim nächsten Termin aktiv wieder!

Was für eine herrlich Kulisse in Erlangen, mit den vielen bunten Marktständen und den Buden des Weihnachtsmarktes, der ja Ende November eröffnet wird. Genau richtig, um nochmals kurz die Waden und Oberschenkel zu dehnen.

Und schon ging es weiter durch die Innenstadt zum Altstädter Kirchenplatz. Diese zweite Station, schön umrahmt von der Altstädter Dreifaltigkeitskirche und der Fassade des Erich-Bräu und dem ZEN gleich hinter dem Martin-Luther-Platz, nutzen wir für ein paar Bein- und Sprungkraftübungen.

Weiter ging es in Richtung Kinderklinik und dann über die Krankenhaus-, Universitäts- und Hauptstraße in den Schlossgarten, unserer dritten Station. Lockere Laufübungen in Kombination mit Rücken- und Schultergymnastik standen hier auf dem Programm. In Zweierteams ging es um den Hugenottenbrunnen, während der Rest der Mannschaft sich dehnte. Die Sonne erwärmte uns zeitweise  und die frisch renovierte Orangerie zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

Premiere "aktives ERlangen" geschafft

Premiere “aktives ERlangen” geschafft

Im lockeren Lauftempo erreichten wir Station 4: im Schlossgarten das Kollegienhaus. Der Fußweg vor der Treppe des Kollegienhauses bietet sich hervorragend an, um einige Sprintübungen durchzuführen. In Zweierteams ging es an den Start für den Kurzsprint. Hier war das Ziel, schnell auf Tempo zu kommen. Locker absolvierten die Aktiven die drei Einheiten, bevor es danach zur verlängerten Sprintstrecke, jetzt in dreier Teams, vorbei am Kollegienhaus ging. Ziel dabei war das Ansprinten, auf Tempo bleiben und die Leistung so lange wie möglich oben zu halten. Ein paar Zuschauer auf den Stufen zum Kollegienhaus hatten wir auch.

Über den Marktplatz, Haupt-, Südliche Stadtmauer- und Raumerstraße erreichten wir den Bohlenplatz. Nächste Aufgabe: Stärkung der Arm- und Rückenmuskulatur. Und dann war da noch die Einkehrstation am Bohlenplatz. Gut, wer hier Freunde hat, die einen mit dem kühlen Nass versorgen, wenn Bedarf ist. Und zum Schluss zurück zum Paulibrunnen. Noch schnell ein paar Dehnübungen für die Beine, die Schultern und den Rücken und dann hatten wir es geschafft: die Premiere “aktives ERlangen”.

Abschlussbild am Erlanger Waldgeist

Abschlussbild am Erlanger Waldgeist

Mit hat es sehr viel Spaß gemacht und ich bin mir sicher, Euch ging es ebenso. Ich freue mich schon auf den nächsten Termin im Dezember, wenn es wieder heißt “aktives ERlangen”.

Hat es Euch gefallen? Dann schreibt doch einfach kurz in unser Gästebuch.

P. S. Mitmachen kann übrigens jeder, der Lust an Bewegung und ein wenig Aktivität am Wochenende in unserer schönen Stadt hat. Wir freuen uns, wenn Ihr beim nächsten Termin mit dabei seid.

Erlangen einmal ganz anders erleben

Oktober 14th, 2013

Jedes Jahr fahren wir mit vielen anderen Reisebegeisterten in den Urlaub. Nein, nicht falsch verstehen. Jeder fährt für sich, in kleinen Gruppen. Nennt sich dann Familienurlaub. Gut. Und was stellt man im Urlaub so an? Da gibt es wirklich viele Möglichkeiten: entspannt am Strand liegen, wilde Berge erklimmen, steile Hänge “downhillen”, Städte in fernen Ländern besichtigen und sich den kulinarischen Genüssen hingeben. Genau so soll ja Urlaub für viele sein. Etwas anders als im Rest des Jahres, erholsam und dann eben doch ein wenig abwechslungsreich.

Aber mal ehrlich! Wer von Euch hat diese Dinge schon einmal in seiner Heimatstadt unternommen? Ok, kein Strand in Erlangen, dann fällt am Strand liegen schon mal aus. Da müsste Mann und Frau schon in die Nürnberger City wechseln und sich dort am Stadtstrand räkeln. Geht aber auch nicht immer, denn der wird ja wieder abgebaut. Stellt Euch das mal im Urlaub vor. Am Ende wird der Strand abgebaut!? Stand: zählt so aber nicht wirklich, oder? Wilde Berge erklimmen geht in Erlangen schon, dafür gibt es ja die 5. Jahreszeit. Doch irgendwie ist das doch ein anderer Anspruch und auch die Betätigung lässt sich nur schwer als sportlich einstufen. Also auch Fehlanzeige. Steile Hänge “downhillen” ginge schon, es kommt nur darauf an, wie weit man Erlangen und Umgebung mit einbezieht. Mal den Burgberg die Serpentinen mit Inlinern runterflitzen soll ja der eine oder andere schon gewagt haben. Da ist die Lage des Waldkrankenhauses durchaus als strategisch zu bezeichnen. Dennoch fehlt hier der Vergleich zu wilden Alpentouren. Auch ein Minus. Bei den Städten in fernen Ländern sieht es dagegen, wenn man das fern einmal streichen möge, doch gleich ganz anders aus. Ebenso bei den kulinarischen Genüssen. Und da sind wir doch gleich bei meiner Empfehlung für einen gelungenen Abend im Herzen Erlangens für uns Erlanger.

Googlet doch mal nach der Erlanger Genuss-Tour. Ja, ich hätte das auch gleich verlinken können, hatte aber heute keine Lust auf diese Richtung. Ihr findet eine Tour durch die Erlanger Alt- und Neustadt, die für Erlanger, auch wenn sie andernorts geboren und nur hier wohnhaft sind, eine sehr empfehlenswerte Sache ist. Voraussetzung: Ihr interessiert euch ein wenig für die Geschichte Erlangens, Ihr habt Lust auf einen Blick hinter Erlangens Fassaden und könnt Euch einen abwechslungsreichen Abend mit verschiedenen Gaumenfreuden, egal welcher Art, unter wildfremden Leuten vorstellen. Ich will ja auch nicht zu viel verraten, aber wenn der Aperitif schon in einem der schönsten Herrschaftshäuser eingenommen werden kann, man danach in den Erlanger Untergrund verschwindet, kleine Leckerein, vom Gerstensaft abgerundet, dargeboten werden, in der Neustadt in einem Gasthaus mit über 300 jähriger Geschichte ein gastfreundlicher Zwischenstopp eingelegt wird, dann ist das Finale in einem der schönsten Gebäude der Stadt genau passend. Aber zu Ende ist die Tour erst, wenn auch der letzte Genuss seine Abnehmer gefunden hat. Wenn dann noch mit so viel Engagement die Stadtführerin durch die alten Zeiten führt, dann ist der Abend einfach nur gelungen. Lasst Euch einfach überraschen.

Und als Weihnachtsgeschenk ist die Erlanger Genuss-Tour sicherlich auch eine schöne Idee. Ich freue mich von denen zu hören, die ebenfalls diese kleine Heimatreise in unseren schönen Stadt unternommen haben.